Auszug aus der Chronik der Freiwillige Feuerwehr Oersdorf

Aus den Anfangsjahren der Feuerwehr Oersdorf kann nicht sehr viel berichtet werden, da aus dieser Zeit keinerlei Unterlagen vorhanden sind.

feuerwehr-logo-187pxEs ist aber davon auszugehen, dass die Geschichte des Löschwesens in Oersdorf auf den Beginn des 20. Jahrhunderts zurückgeht. 1901 erließ der Oberpräsident der Provinz Hannover eine Polizeiverordnung, nachdem jedes Dorf eine Handdruckspritze anzuschaffen habe und, wo es noch keine Freiwillige Feuerwehr gab, eine Pflichtfeuerwehr mit vier Abteilungen zu bilden sei: A1 zur Bedienung der Spritzen; A2 zur Ausübung des Steigerdienstes (Angrifftrupp) sowie zum Retten von Menschen, Vieh und Habe; A3 zur Herbeischaffung von Wasser; A4 zur Aufrechterhaltung der Ordnung und Bewachung der geretteten Sachen.

An der Spitze der Pflichtfeuerwehr stand ein von der Gemeindeversammlung gewählter Gemeindebrandmeister. Mitglieder der Pflichtfeuerwehr Oersdorf waren u. a. seit dem 15. November 1925 Jakob Wilkens ( * 06.12.1892, Mühlenstraße 1), Joachim Kröger ( * 02.11.1898, Heerstraße 4) und Zimmerermeister Hinrich Tomfohrde ( * 13.04.1890, Ecke Mühlenstraße / Baywiesen ).

Die Pflichtfeuerwehr Oersdorf wurde am 15. Juli 1934 vom Kreiswehrführer Waller besichtigt. Er verfügte u. a. dass die vorhandene Spritze zu reinigen und mit einem neuen Anstrich zu versehen sei. Außerdem hielt er die Gründung einer Freiwilligen Feuerwehr für erforderlich. Am 29. September 1934 wurde dann die Freiwillige Feuerwehr Oersdorf gegründet. Auf dieser Versammlung war der Kreisfeuerwehrführer ebenfalls anwesend.

Der Landrat erklärte sich am 8. Juni 1935 mit dem Vorschlag der Oersdorfer Wehr Jakob Wilkens zum Führer der Wehr zu ernennen einverstanden. Diesem hatten vorher schon der Gemeindeschulze Schröder und der politische Leiter Hinrich Löhden (Kohlenhausen) zugestimmt. Zu der Zeit bestand die Feuerwehr aus 22 aktiven Wehrmännern unter 60 Jahren.

In den Sommermonaten, ausgenommen vom 1. Juli bis 15. September, des Jahres 1936 war jeden Dienstag von 20 – 22 Uhr Dienst. Im Winter wurde von 19 – 21 Uhr Fuß- und Gerätedienst angesetzt.

Im Jahre 1937 erhielt die Freiwillige Feuerwehr Oersdorf für eine selbstgebaute Kraftspritze, die auch für die Löschhilfe in der weiteren Umgebung eingesetzt wurde einen Zuschuss von 250 RM. Die Spritze hatte eine Leistung von 450 l/min und war nicht fahrbar.

Im Oktober 1937, Oersdorf hat gemeinsam mit Kohlenhausen 271 Einwohner, die auf 48 Häuser verteilt waren, hatte die Feuerwehr 20 aktive Kameraden, die im Einsatzfall von 3 Alarmhörnern alarmiert wurden. Die vorhandenen Feuerlöschgeräte waren seinerseits 1 Motorspritze mit Pferdegespann, 1 Handdruckspritze. Zur Wasserversorgung dienten 1 Hydrant, 1 Feuerlöschteich in Kohlenhausen und die Aue, dieses wurde damals als ausreichend angesehen.

Im Juli 1940 bestand die Freiwillige Feuerwehr Oersdorf aus 18 Kameraden.

Am 7. September 1943 meldete der Brandmeister Wilkens, dass die Wehr einen eisernen Bestand von 55 Liter Benzin vorhielt, der nur im Brandfalle eingesetzt werden durfte. Es standen 220 m gute und 80 m genügende C-Schläuche, sowie 120 m gute B-Schläuche zur Verfügung. Im Luftschutzfalle bildeten Bürgermeister und Wehrführer eine Befehlsstelle bei Bürgermeister Martin Schröder. Am Ende des Jahres meldete der Wehrführer einen Mannschaftsbestand von 14 aktiven Feuerwehrmännern, 13 männlichen Notdienstverpflichteten und erstmals 13 weibliche Notdienstverpflichtete, die zusätzlich von 4 weiblichen Helferinnen für die Erste Hilfe unterstützt wurden.

Nachdem Oersdorf in den Kriegsjahren vom Roten Hahn ziemlich verschont geblieben war, kam es kurz vor Ende des 2. Weltkrieges noch zu einem verheerenden Feuer im Ort.

Am 25. April etwa um 14:15 Uhr hörte man plötzlich das Anrollen von englischen Panzern und gleich darauf das Schnattern von Maschinengewehren vom Südausgang des Dorfes her. Kurz darauf sah man Feuer und Rauch aus dem Gehöft Ehlers und aus dem Viehstall von Hinrich Fitschen aufsteigen. Die Löscharbeiten gestalteten sich sehr schwierig, da nur wenige Feuerwehrleute zur Verfügung standen. Der Großteil der Oersdorfer hatte sich aus Angst, der Feind könnte weiter schießen in ihren Häusern aufgehalten. Der Wind trieb das Feuer immer wieder an, so dass letztendlich das Wohnhaus, sämtliche Wirtschaftsgebäude bis auf das Backhaus des Bauern Ehlers, Viehhaus und Scheune von Hinrich Fitschen, die Torfscheune von Grete Fitschen und die Scheune von Bockelmann abbrannten. Die Wohnhäuser von Lemmermann und Bockelmann konnten mit Mühe gehalten werden. Es hätte vielleicht noch mehr gerettet werden können, wenn die Spritze in Ordnung gewesen wäre, aber der Motor wollte nicht anspringen, und es wurde Abend, bis man endlich die Spritze in Tätigkeit setzen und wenigstens die Trümmer unter Wasser nehmen konnte.

Kurz nach dem 2. Weltkrieg, Jakob Wilkens war immer noch Brandmeister und Joachim Kröger sein Stellvertreter, hatte die Freiwillige Feuerwehr Oersdorf 25 Mitglieder, die für den Schutz von 300 Einwohnern, sowie 250 Flüchtlingen zuständig waren.

Im Jahr 1952 wurde die Zisterne bei Ehlers (später Fischer) mit einem Fassungsvermögen von ca. 120 m³ erbaut. Bei einer Besichtigung der Feuerlöscheinrichtungen in der Gemeinde Oersdorf stellte Kreisbrandmeister Heyderich fest, dass das Licht im Gerätehaus defekt ist, außerdem fehlten u. a. 2 Feuermeldeschilder, 1 Feuerhaken und 2 Feuerpatschen. Als diese im Jahre 1955 immer noch nicht von der Gemeinde beschafft waren, wies der Landkreis darauf hin, dass die Mitglieder des Gemeinderates persönlich haften, wenn der Feuerschutz nicht in Ordnung sei. Daraufhin wurden die Gerätschaften noch im selben Jahr gekauft.

Feuerwehr-Wettkampfgruppe-1955Eine Wettkampfgruppe aus Oersdorf von ca. 1955

feuerwehr-geraetehaus-1959Im Jahre 1959 erhielt Oersdorf ein neues Gerätehaus, welches zusammen mit dem Kalthaus neben der Schule in der Straße Brinkkrog errichtet worden ist. Das Foto zeigt den Kreisbrandmeister Heyderich der Grußworte an die angetretenen Kameraden sowie den Gästen richtet.

Der rote Hahn schlug am 23. Juni 1959 um 14:00 Uhr in Oersdorf zu. Die Flammen sprangen aus einer brennenden Tannenhecke auf die Gebäude des Bauern Klaus Fitschen (Baywiesen) über und vernichteten nacheinander eine Heuscheune, den Viehstall, das alte Wohnhaus, Teile des Schweinestalls und eine weitere kleine Scheune. Das vor zwei Jahren neu errichtete Wohnhaus wurde stark beschädigt. Der Stammhof der Fitschen, auf dem der älteste bekannte Vorfahre im Jahre 1587 geboren wurde, ist trotz des Einsatzes der Wehren aus Ottendorf, Ahlerstedt, Kakerbeck, Wohlerst, Reith und Harsefeld fast völlig zerstört worden. Der Ortswehr Kakerbeck ereilte auf der Anfahrt ein ganz besonderes Missgeschick, der private Lanz-Bulldog der die Feuerwehrspritze nach Oersdorf ziehen sollte erlitt kurz vor Oersdorf einen Motorschaden.

Eine Besichtigung im Jahre 1959 ergab, das die TS 8 nicht mehr voll einsatzfähig sei, und daher zu ersetzen sei, dieses geschah noch im selben Jahr, und die Ortswehr erhielt eine TS 8/8 der Firma Meyer Hagen. Außerdem musste der PKW des Lehrers aus dem Gerätehaus, welches gerade erst erbaut worden war, entfernt werden.

feuerwehr-wettkampfgruppe-1960
Eine Oersdorfer Wettkampfgruppe von ca. 1960
(Rechts ist der „schnelle“ Unimog zu sehen, der einige vordere Plätze sicherte)

Mit Verfügung vom 15.08.1962 wurde Joachim Kröger erstmal kommissarisch zum Gemeindebrandmeister in Oersdorf ernannt. Er hatte bis dahin nur am Grundlehrgang teilgenommen, und musste schnellstmöglich die fehlenden Lehrgänge nachholen. Diese Neubesetzung wurde notwendig, weil Heinrich Klug über Nacht den Posten des Ortsbrandmeisters abgegeben hatte. Das Amt des Stellvertretenden Ortsbrandmeisters hatte Johannes Brase inne.

Als eine der letzten Wehren im Landkreis erhält die Ortswehr Oersdorf 1964 ein VW-Löschfahrzeug mit Schlauchanhänger. Auf Initiative des Kreisbrandmeister Heyderich wurde jede Ortswehr mit so einem Fahrzeug ausgerüstet. Bürgermeister Ficken (Kohlenhausen) übergab in Anwesenheit des Gemeinderates das Fahrzeug und betonte, dass seit 1959 ein Gerätehaus mit Sirene, eine neue Kraftspritze und mehrere Wasserleitungshydranten seitens der Gemeinde beschafft wurden. Kreisbrandmeister Heyderich und Gemeindebrandmeister Kröger dankten dem Rat für die Anschaffung des Löschfahrzeuges und versprachen stetige Einsatzbereitschaft aller Kameraden. Anschließend fand ein kameradschaftliches Beisammen stand, auf dem Johannes Brase für 25jährige Dienste ausgezeichnet wurde, und Jürgen Fitschen und Johannes Albers zu Oberfeuerwehrmännern befördert wurden.

feuerwehrauto-oersdorf-1964Kreisbrandmeister Heyderich (links) übergibt das TSF an Ortsbrandmeister Joachim Kröger (3. von links).
Sitzend im Fahrzeug: der ehemalige Ortsbrandmeister Jakob Wilkens

Nachdem Mitte der 60 Jahre die Trinkwasserversorgung in Oersdorf aufgebaut worden war, verbesserte sich auch das Netz der Wasserentnahmestellen für die Feuerwehr. Die Wehr besaß 3 Zisternen, davon eine in Kohlenhausen bei Ehlers (120 m³), eine bei Heins in Oersdorf an der Einmündung des Bockholter Weges, sowie eine im Wieh bei Deden. Die letztgenannten hatten jeweils 60 m³ Inhalt. Außerdem waren die Unterflurhydranten bei der Abzweigung zum Wieh, am Bockholter Weg, in den Baywiesen bei Heins und Lohnunternehmen Fitschen, am Ende der Straße Brinkkrog und an der Sandkuhle in Betrieb. Ergänzt wurden sie von einem Überflurhydranten bei Seba. In Kohlenhausen gab es zwei Hydranten, einen an der Abzweigung nach Heeslingen und einen an der Hofstelle Löhden.

kameraden-ortswehr-oersdorf-1966

Die Kameraden der Ortswehr Oersdorf 1966

Auf der Jahreshauptversammlung am 06. Januar 1981 wurden einstimmig gewählt, Joachim Kröger als Brandmeister und Hans-Dieter Brase als sein Stellvertreter. Auch die weiteren Kameraden des Kommandos wurden gewählt, Bernd Deden übernahm das Amt des Schriftführers, Hinrich Heins wurde Kassenführer, dessen Stellvertreter war Hinrich Seba. Als Sicherheitsbeauftragter fungierte Peter Alpers.

1981 kam es zum nächsten Großfeuer in Kohlenhausen, der Stall des Landwirt Hinrich Löhden brannte bis auf die Grundmauern ab.

Bereits am 18.Oktober 1985 um 14:00 Uhr heulten wieder die Sirenen. Jetzt brannte die Produktionsstelle der Spielzeugfabrik Fischer in Kohlenhausen. Innerhalb kurzer Zeit vernichtete das Feuer Werkhalle, Warenlager und Teile des Holzlagers. Die Flammen erreichten zeitweise das Dach des Wohnhauses, welches aber, nachdem Wasser aus der Aue herbei gepumpt wurde gehalten werden konnte. Die Nachlösch- und Aufräumarbeiten dauerten bis zum nächsten Tag.

vollbrand-fischerDie Produktionsstätte Fischer im Vollbrand


brase-kroeger-ffw-oersdorfAm 18. Februar 1986 erhielt die Freiwillige Feuerwehr ein neues Führungsduo. Nachdem Joachim Kröger aus Altersgründen nicht wieder für das Amt des Ortsbrandmeisters kandidierte, wurde Hans-Dieter Brase einstimmig als sein Nachfolger gewählt. Den Posten des Stellvertreters übernahm Johann Seba. Im selben Jahr wurde ein 4-m Funkgerät an die Ortswehr übergeben, dieses hatte zur Folge, dass eine intensive Einweisung ins Funken erfolgen musste. Da bis dato nur Hans-Dieter Brase und Johann Seba über einen Funklehrgang verfügten.


 

 

ffw-oersdorf-1986Freiwillige Feuerwehr Oersdorf 1986

Im Jahr 1989 wurde das 25jährige Jubiläum des Einsatzfahrzeuges gefeiert. Zu der Feier im Gasthaus Seba waren Vertreter der Feuerwehr und der Politik geladen. Obwohl das Fahrzeug den Anforderungen der Zeit nicht mehr gewachsen war, würdigten Vertreter der Verwaltung den Einsatz der Kameraden für ihr Fahrzeug und stellten ein neues Tragkraftspritzenfahrzeug für die Ortswehr in Aussicht.

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Bereits 1990 lässt die Samtgemeinde ihren Worten Taten sprechen, und Oersdorf  erhält ein neues Einsatzfahrzeug vom Typ VW LT 31. Das Fahrzeug ist Baujahr 1989 und hat zwischenzeitlich als Vorführfahrzeug gelaufen. Zusätzlich zum Fahrzeug, welches vom Autohaus Tietjen ausgeliefert wurde, stiftet der Lieferant ein Autoradio.

feuerwehrauto-ltÜbergabe des neues Einsatzfahrzeuges Der Ortsbrandmeister Hans-Dieter Brase uns sein Stellvertreter Johann Seba begrüßen den Kameraden Hermann Meibohm im Hintergrund ist Johannes Brase zu erkennen

Anlässlich der Jahreshauptversammlung am 07. Januar 1992 wurde ein neues Ortskommando gewählt.

Im Jahr 1992 tritt mit Silke Lücken (später Heins) die erste Frau der Ortswehr Oersdorf bei. Auf dem Feuerwehrfest in Oersdorf nutzt die Wettkampfgruppe den Heimvorteil und macht völlig überraschend den 1. Platz, was anschließend auf dem Saal im Gasthaus Seba ausgiebig gefeiert wurde.

1993 können die Kameraden den neuen Gruppenraum beziehen, der durch Eigenleistungen im ehemaligen Kalthaus geschaffen wurde. Der Gruppenraum im Dachgeschoss über der Fahrzeuggarage, in dem so manche nachdienstliche Stunde verbracht wurde, war damit Geschichte.

Am 22. Mai 1998 erhält die Freiwillige Feuerwehr eine neue TS 8/8 der Firma Magirus, im selben Jahr änderte sich die Besetzung des Stellvertretenden Ortsbrandmeisters, Andreas Heins löste Johann Seba ab, der nicht wieder kandidiert hatte. Neu in das Ortskommando wurden gewählt.

grossbrand-heins-oersdorfGroßalarm am Nachmittag des 18. Oktober 1998 in Oersdorf und Umgebung. Die Scheune von Johannes Heins brannte. Der dunkle Qualm war kilometerweit zu sehen. Der Brand entstand vermutlich durch Schweißarbeiten. Dabei sind offenbar Funken in herumliegendes Stroh geflogen und haben den Großbrand verursacht. Die Flammen vernichteten nicht nur die Scheune sondern auch einen Anbau an das dicht angrenzende Wohnhaus. Eine besondere Gefahr bestand für die eingesetzten Kräfte durch Gasflaschen im Gebäude. Das Wohngebäude konnten die "Freiwilligen" quasi in allerletzter Minute von den Flammen retten.

Am 22. Mai 2000 gegen 21:40 Uhr brannte es erneut in Kohlenhausen. Das Wohnhaus der Familie Fischer und ein Nachbargebäude standen beim Eintreffen der Wehr bereits im Vollbrand, über Kohlenhausen stand eine große schwarze Rauchwolke. Im Wohnhaus, dem Hauptgebäude, lagerten Hölzer des Tischlerbetriebes, das Nebengebäude diente als Ausstellungshaus für Designermöbel und Antiquitäten. Im Holz und in den gelagerten Lacken fanden die Flammen reichlich Nahrung. Zum Löschen der Flammen wurde extrem viel Wasser gebraucht. Dieses pumpten die Einsatzkräfte von vielen Ortswehren der Umgebung aus einer Zisterne, aus Hydranten und der etwa einen Kilometer entfernten Aue heran. Ein Übergreifen der Flammen auf Nachbargebäude konnte durch den Einsatz verhindert werden. Einen massiven Löscherfolg brachte der Monitor des TLF 24/91/10 der Ortswehr Buxtehude Zug 1. Gefahr für die Helfer bildeten einige Zeit Propan-Gasflaschen, die in der Hitze auseinander flogen. Die Nachlöscharbeiten dauerten mehrere Tage, da immer wieder Flammen aus einem Spänebunker im Keller des Nebengebäudes schlugen.

Zum Jahreswechsel 2001 / 2002 wurden vier 2-m Handfunkgeräte in Betrieb genommen. Zwei Stück wurden von der Ortswehr beschafft, die anderen beiden erhielten wir von der Samtgemeinde.

Nachdem Hans-Dieter Brase nach drei Amtsperioden aus gesundheitlichen Gründen nicht wieder für das Amt des Ortsbrandmeisters kandidierte, wurde Stefan Borchers auf der Jahreshauptversammlung am 04. Januar 2004 gewählt und am 01. Juni 2004 von der Samtgemeinde Harsefeld zu seinem Nachfolger ernannt. Das Amt des stellv. Ortsbrandmeisters hat weiterhin Andreas Heins inne. Die Verabschiedung von Hans-Dieter Brase wurde im großen Rahmen im Gasthaus Seba, wo die ganze Ortswehr und einige befreundete Kameraden anwesend waren, gefeiert. Alle Redner dankten Hans-Dieter für seine langjährige ehrenamtliche Tätigkeit.

Das Oersdorfer Feuerwehrfest ist ein gutes Pflaster für unsere Wettkampfgruppe. Nach einigen mageren Jahren konnte am 12. August 2006 wieder ein 1. Platz errungen werden.

Nachdem die von der Samtgemeinde Harsefeld geforderten sieben Kameraden den Atemschutzgeräteträgerlehrgang erfolgreich besucht haben, erhielt die Ortswehr Oersdorf im November 2007 zwei Atemschutzgeräte. Die Geräteträger der ersten Stunde waren Christian Fitschen, Heino Klintworth, Ullrich Cordes, Axel Pache, Stephan Deden, Thomas Fitschen, Torsten Müller und Eike Brandt.

gruppenfoto-freiwillige-feuerwehr-oersdorf-2008Gruppenfoto der Freiwilligen Feuerwehr Oersdorf von 2008

Am 31. Dezember 2008 sind in der Ortswehr 42 Kameraden aktiv.

Am 26. September 2009 feierte die Ortswehr das 75jährige Jubiläum der Freiwilligen Feuerwehr Oersdorf. Aus diesem Anlass wurden die Samtgemeindewettkämfe auf dem Sportplatz ausgetragen. Die Gruppe Oersdorf I wurde nur knapp von der Ahrensmoorer Gruppe geschlagen und belegte den 2. Platz.

 

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